Schutzschalter-Montageanlagen

Schutzschalter
Typische Produkte
  • Leitungsschutzschalter
  • FI-Schutzschalter
  • Leistungsschutzschalter
  • Motorschutzschalter

Schutzschalter sind Sicherheitskomponenten zum Betrieb von Elektro-Installationen. Durch die Erkennung von Überlastung oder Isolationsdefekten schützen sie vor Gesundheitsschäden, Bränden und Sachschäden. Typische Schutzschalter sind Leitungsschutzschalter, Fehlerstrohm-Schutzschalter, Leistungsschutzschalter und Motorschutzschalter. Fehlerstrohm-Schutzschalter bestehen im Kern aus einem Summenstromwandler. Die beim Stromfluss entstehenden Magnetfelder heben sich gegenseitig auf. Auftretende Isolationsdefekte induzieren eine Spannung auf der Sekundärwicklung. Bei Grenzwertüberschreitungen zwischen 15 und 30 mA schaltet das Haltemagnet-Relais des Sekundärkreises in weniger als einer Sekunde ab. Fehlerstrohm-Schutzschalter sind seit 2007 bei allen Elektro-Neuinstallationen vorgeschrieben. Leistungsschutzschalter ermöglichen das Abschalten von Schaltschränken und kompletten Anlagen bei einer Überbeaufschlagung mit Strom. Gemäß DIN VDE 0113 sind Motorschutzschalter stromabhängige Schutzeinrichtungen für den Geräteschutz, die im Dauerbetrieb vor thermischer Überlastung schützen. Motorschutzrelais hingegen verfügen lediglich über thermische Auslöser, Unterspannungsauslöser schützen vor einer Motorblockaden und unkontrolliertem Anlaufen von Maschinen oder Anlagen nach Spannungsabfall. Leitungsschutzschalter, auch als LS-Schalter, Sicherungsautomat, Automat oder Sicherung bezeichnet, werden in Niederspannungsnetzen eingesetzt. Kombinationen von Leitungsschutz- und FI-Schutzschaltern sind üblich.

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